Herzlich willkommen!

Hier erhalten Sie Tipps, Tricks, Workshops und Informationen rund um Linux, dem freien und erfolgreichen Betriebssystem. Außerdem können Sie chatten und sich kleinere Skripte und Programme herunterladen. Nachfolgend finden Sie zudem verschiedene Neuigkeiten aus dem Linux- und Open-Source-Bereich - und natürlich was mich sonst alles bewegt und gerade beschäftigt.

Software-Versionen
  stable develop
Kernel 3.19 4.1-rc8
GNOME 3.8.2 3.9.92
KDE 4.14.3 4.13.97
X.Org 7.7 7.8
LibreOffice 4.4.4 5.0.0
Calligra 2.9.6 2.8.91
GIMP 2.8.14 2.7.5
Wine 1.6.2 1.7.47
Samba 4.2.3 4.3.0rc1
Apache 2.4.16 2.3.16

Linux-/Unix-Kalender
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News-Archiv
Im News-Archiv finden Sie ältere Nachrichten und Einträge, die sich einmal als News direkt hier auf der Homepage befunden haben. Dieses Archiv können Sie verwenden, falls Sie etwas verpasst haben oder etwas bestimmtes suchen.

12. Juli 2015: Seit der Abkündigung des Outlook-Supports bei Zarafa zum 1. Mai 2016 wurde in einer FAQ angekündigt die Anbindung über ActiveSync mittels Z-Push auszuloten, allerdings ist codetechnisch bisher noch nichts passiert - obwohl es bitter nötig wäre, denn wenn man derzeit Microsoft Outlook 2013 über ActiveSync an Zarafa anbinden möchte, erhält man erstmal die Fehlermeldung "An Exchange ActiveSync-E-Mail-Server anmelden (EAS): Der Server wurde nicht gefunden.". Ist das gelöst stellt man fest, dass das Einbinden von Ressourcen bzw. anderen Stores ist nicht möglich ist, es gibt keine Rechteverwaltung und keine Stellvertreter; Entwürfe, Journal und Notizen werden nur lokal gespeichert; öffentliche Ordner sowie free/busy gibt es nicht, es ist kein globales Adressbuch (GAL) vorhanden, Regeln werden nur lokal gespeichert und man kann keine weiteren Kalender-, Aufgaben- und Kontakte-Ordner anlegen. Achja, und man sollte ohne Community-Patch erstmal tunlichst davon absehen, mehr als ein Outlook per ActiveSync an Z-Push anzubinden, wenn man Datenverluste vermeiden möchte.

11. Juli 2015: Heute Abend war ich in den Innenstadtkinos in Stuttgart und habe dort die schwäbische Mundartkomödie "Täterätää! - Die Kirche bleibt im Dorf 2" gesehen. Eines Sonntags kracht während des Gottesdienstes das Kirchendach auf die schwäbische Dorfgemeinde herunter. Zwar haben die Schäfchen meist brav gespendet, doch Pfarrer Schäuble muss eingestehen, dass er das meiste Geld einfach sofort versoffen hat - und die Diözese will nicht helfen. Maria Häberle und ihre Schwestern haben jedoch eine Idee: Bei einem Kapellenwettbewerb in Hamburg winkt ein hohes Preisgeld - doch um zu gewinnen, müssen sich die ewig verfeindeten Ober- und Unterrieslinger mit ihren gegenseitig konkurrierenden Dorfkapellen zu einer Band zusammentun. Insgesamt ein sehr lustiger Film, der es einem ermöglicht in der Muttersprache zu lachen - allerdings versteht man vermutlich auch nur als Schwabe die ganzen sprachlichen Nuancen...

9. Juli 2015: Die OpenSSL-Entwickler haben heute Informationen zur neuesten Schwachstelle in OpenSSL (CVE-2015-1793), auch als OprahSSL bekannt, veröffentlicht: Schlägt die Prüfung der Zertifikatskette fehl, so sind OpenSSL 1.0.1o, 1.0.1n, 1.0.2b und 1.0.2c in der Lage eine Alternativ-Kette zu prüfen. Und hier befindet sich dann leider die Schwachstelle: OpenSSL prüft das CA-Flag eines Zertifikats nicht richtig und das kann dazu führen, dass sich ein Angreifer als Intermediate-CA ausgeben und eigene Zertifikate ausstellen bzw. signieren kann. Ein gutes hat die Sache aber immerhin: Der Fehler wurde erst im Januar 2015 eingeschleppt - dementsprechend gering ist die Verbreitung dieser betroffenen OpenSSL-Versionen. Das bedeutet, dass beispielsweise Red Hat Enterprise Linux gar nicht betroffen ist (Fedora natürlich schon). Browser dürften diesmal so ziemlich keine betroffen sein, da hier üblicherweise Mozilla NSS, BoringSSL oder ältere Versionen von OpenSSL zum Einsatz kommen. Bleibt noch die bereits 1978 musikalisch gestellte Frage der Village People zu diesem Thema übrig: Why Am CA? ;-)

26. Juni 2015: Gestern Abend habe ich das Fedora-Badge "Building the Outer Ring (Copr Build VII)" für mehr als 999 erfolgreich beendete COPR-Builds erhalten. Bei COPR handelt es sich um ein Projekt um Drittrepositories mit RPM-Paketen für Fedora einfach bereitzustellen und zu verwalten - ähnlich dem OBS. Bislang habe ich für mich selbst keine Notwendigkeit für COPR gesehen, da ich grundsätzlich versuche alle Pakete direkt nach Fedora zu bekommen, doch die Anfrage per E-Mail im letzten Monat vom Upstream-Maintainer von Prosody nach Nightly Builds von Prosody für Fedora und EPEL hat mich dazu gebracht erstmal Erfahrungen mit automatisierten Builds und Versionssprüngen zu sammeln. Neben automatisierten Anpassungen der Spec-Datei haben sich die distributionsspezifischen Patches und mehrere Branches als noch zu klärender Punkt herausgestellt, gleichzeitig sind dabei (da ich auch ältere Nightly Builds von Prosody zu Testzwecken herangezogen habe) insgesamt mehr als 999 Builds entstanden.

25. Juni 2015: Heute Vormittag haben sich mein bester Kumpel und seine langjährige Freundin bzw. inzwischen ja Verlobte auf Schloss Sigmaringen das standesamtliche Jawort gegeben. Die beiden haben sich in Sigmaringen kennengelernt und sich daraufhin entschieden auch dort zu heiraten. Der anwesende enge Familienkreis und die Trauzeugen haben eine Führung durch das Hohenzollernschloss erhalten, während das hübsche Brautpaar mit dem Fotografen diverse Hochzeitsfotos gemacht hat - was normalen Besuchern übrigens strengstens untersagt ist. Im großen Trauzimmer, dem historischen Leopoldsaal, sind wir dann wieder auf das Brautpaar und die "vermisste" Trauzeugin gestoßen. Nach einer tollen Rede der Standesbeamtin haben sich die beiden das Jawort gegeben, die Ringe gegenseitig angesteckt und die Unterschrift auf der Urkunde geleistet (letzteres natürlich auch wir beiden Trauzeugen). Rund um den Sektempfang sind noch viele Fotos mit dem Fotografen entstanden bevor wir zum Mittagessen ins Bootshaus gewechselt sind. Das Essen dort war äußerst lecker, leider aber etwas zu reichlich. Die frisch Vermählten haben gestrahlt, verliebt und glücklich gewirkt - hoffentlich einer der schönsten Tage in ihrem gemeinsamen Leben. Darüber hinaus wünsche ich den beiden natürlich alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

23. Juni 2015: Die meisten unserer Postkarten aus Island sind wohl erst heute bei den Empfängern eingetroffen - das dürfte dieses Mal allerdings deutlich eher an der deutschen Post und weniger an der isländischen Post gelegen haben, denn die deutsche Post streikt seit kurz nach unserer Abreise in den Urlaub. Übrigens, am 14. Juni 2015 hat die isländische Polizei ein Schweizer Gangsterduo in den Westfjorden in der Nähe von Krossneslaug festgenommen - einen Tag bevor wir in Krossneslaug waren. Die entstandenen finanziellen Schäden haben die beiden Eidgenossen wohl beglichen und die entwendeten Gegenstände wurden zurückgegeben, beide wurden zu jeweils 60 Tagen Gefängnis auf Bewährung für zwei Jahre verurteilt.

21. Juni 2015: Bei dem Mass Rebuild für Fedora 23 sind leider einige der von mir betreuten Pakete fehlgeschlagen. Die Ursache war in den meisten Fällen der neue GCC 5, der, ähnlich wie Clang, bestimmte bestehende Inline-Funktionen anmeckert, wenn diese in anderen Objekten als dem eigenen verwendet werden - hier hat jeweils ein kleiner Patch geholfen. Ein weiterer Build-Fehler resultierte aus einem Lastproblem auf dem Buildsystem, da die Testsuite von DBD::Firebird das Ergebnis bei einer entsprechenden Belastung des Gesamtsystems leider nicht garantieren kann. Im letzten Fall haben unvollständige CFLAGS den Rebuild zum Erliegen gebracht; das wiederum war jedoch relativ schwer zu finden, da die Spec-Datei verschiedene Fälle mit verschiedenen CFLAGS auf verschiedenen Versionen von Fedora bzw. EPEL abdecken muss.

19. Juni 2015: Nach der Gepäckaufgabe bei Germanwings haben wir sehr viel Zeit in der Sicherheitskontrolle verbracht, da leider nur ein paar wenige von vielen Schaltern geöffnet waren. Auch dieses Mal haben wir im Duty-free-Bereich für unsere Souvenirs die Steuern zurückgefordert und somit tax-free eingekauft (abzüglich Bearbeitungsgebühren). Unser Rückflug mit der Flugnummer 4U2797 hat sich aufgrund von starken Westwinden von 00:40 Uhr (Ortszeit) auf 01:00 Uhr verschoben. Die Verspätung haben wir jedoch aufgeholt, da die Westwinde auf dem Rückflug praktisch Rückenwind und nicht mehr Gegenwind waren. Gleichzeitig hatten wir, wie schon beim Hinflug, eine dichte Wolkendecke und haben Island leider nicht mehr von oben sehen können. An schlafen war leider nicht zu denken, mitunter auch weil wohl irgendein völlig realitätsfremder Controller bei der Germanwings die in der Vergangenheit auf Mittelstreckenflügen üblichen Nackenhörnchen gestrichen hat. Und so sind wir völlig übermüdet um 06:20 Uhr in Stuttgart bei ähnlichen Temperaturen wie in Island gelandet, haben unser Gepäck abgeholt und uns ein ausgiebiges Frühstück im Burger King im Flughafen genehmigt. Dieser hat übrigens mit unserem Eintreffen um 06:45 Uhr gerade erst geöffnet; die Küche war noch nicht ganz bereit und so wurde uns das Essen an den Tisch gebracht. Danach sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmittel nach Hause gefahren.

18. Juni 2015: Nach einer eher kurzen Nacht haben wir nochmals ausgiebig im Hotel Keflavík, zu dem unser Guesthouse Keflavík gehört, gefrühstückt bevor wir begonnen haben unsere Koffer für den Rückflug zu packen - und zusammen lagen wir nur 1,5 kg unter der gesamten Freigepäckmenge. Unser erster Weg hat uns allerdings in die Bláa Lónið (deutsch: blaue Lagune), ein Thermalfreibad bei Grindavík geführt. Das angenehm warme blau-weiße Wasser hat eine Temperatur von 38 bis 42 °C und enthält Mineralsalze, Kieselerde und Algen. Dank unseres Premium-Tickets (immerhin 75 Euro pro Person) hatten wir keine Wartezeit am Eingang und haben nicht mehr als eine Badehose benötigt; Bademantel, Handtücher und Badeschuhe werden gestellt. Letztendlich haben wir den gesamten Tag dort verbracht, sehr praktisch und bequem ist die Lagoon Bar im Wasser. Trotz größtenteils bewölktem Himmel habe ich mir leider einen kleinen Sonnenbrand geholt. Um 20 Uhr hatten wir eine Reservierung im dazugehörenden Lava Restaurant und haben dort ein wirklich leckeres 4-Gänge-Degustationsmenü des preisgekrönten Küchenchefs Viktor Örn Andrésson gegessen. Im Anschluss sind wir zum Flughafen Keflavík gefahren, haben unseren Mietwagen mit 44.651 km (also 2512 km mehr) bei Hertz Island zurückgegeben und haben eingecheckt.

17. Juni 2015: Der 17. Juni 1944 ist der Tag der Staatsgründung Islands - und darum sind wir heute morgen zeitig aufgestanden, haben im 4-Sterne-Hotel Keflavík (zu dem das Guesthouse Keflavík gehört) gefrühstückt, bevor wir nach Reykjavík aufgebrochen sind. Das Frühstück war übrigens das herausragendste das ich jemals in irgendeinem Hotel hatte. Auf dem Austurvöllur, dem Platz vor dem Parlament, haben wir das offizielle isländische Programm verfolgt, bei dem der isländische Präsident und der Ministerpräsident anwesend waren. Die Sicherheit wurde durch wenig und kaum bewaffnete die Polizei sichergestellt, da Island keine Streitkräfte hat. Lustigerweise wurde gleichzeitig direkt daneben von einer Gewerkschaft lautstark demonstriert. Danach sind wir der feierlichen Parade zum Friedhof an der Suðurgata, wo Jón Sigurðsson (Architekt des heutigen Islands) begraben liegt, gefolgt. Die Parade um 13 Uhr auf der Laugavegur war recht kurz und bestand aus mehreren Bands. Nach dem Kauf der letzten Souvenirs haben wir am Abend im Drehrestaurant Perlan (mit Anzug, ohne Krawatte, mit Wanderschuhen) ein äußerst köstliches 6-Gänge-Degustationsmenü genossen. Auf der regulären Speisekarte lässt sich ungefähr erahnen, welche Gaumenschmäuse es dort gibt. Allerdings hatten wir leichte Probleme mit dem Besteck bei so vielen Gängen (und ganz ohne Suppe) - die Kellner haben uns hier glücklicherweise sehr pragmatisch geholfen...